Was bleibt und was geht
Dein Feed, deine Stories, deine Nachrichten und dein Profil laden so, wie du
sie kennst. Reels und Explore sind nicht da. Die Beiträge, die Instagram
zwischen die deiner Freunde setzt, bleiben standardmässig. Ein Schalter nimmt
sie heraus, und dann hat der Feed ein Ende, das man auch erreicht.
Du meldest dich auf Instagrams eigener Seite an. Dein Passwort berührt Quiet
nie.
So funktioniert das Limit
Du wählst, wie viele Minuten am Tag du willst, ab fünf aufwärts. Die Zeit
läuft nur, solange Quiet vor dir ist. Ein leiser Hinweis kommt bei fünf
Minuten und bei einer. Ist die Zeit weg, schliesst die App bis vier Uhr
morgens.
| Du willst | Ab wann | Wie oft |
| Weniger Zeit | Sofort | So oft du willst |
| Mehr Zeit | Ab dem nächsten Tag | Einmal pro Woche |
Diese Asymmetrie ist die ganze App. Die meisten Limits scheitern, weil man
sie aufheben kann, sobald sie stören. Hier darf die Entscheidung, die du in
Ruhe triffst, die binden, die du um elf Uhr abends treffen würdest.
Löschen und neu Installieren setzt nichts zurück, das Limit liegt im
Schlüsselbund. Einen Ausweg gibt es trotzdem: „Quiet alles vergessen lassen“,
nach derselben Wartezeit wie beim Erhöhen.
Was Quiet nicht tut
- Kein Konto, kein eigener Server, keine Analytics, keine Werbung, kein
Tracking. Im App Store steht „Keine Daten erfasst“.
- Keine Serien, nichts zum Abhaken. Eine freiwillige Erinnerung pro Tag zu
einer Uhrzeit deiner Wahl, und die bleibt still, wenn du schon da warst.
- Kein Countdown auf dem Bildschirm. Was übrig ist, steht im Panel, wenn du
es wissen willst.
- Instagrams Werbung blendet Quiet nicht aus. Dafür ist es nicht gemacht.
Der ehrliche Tausch
Quiet läuft auf Instagrams mobiler Website. Seiten laden etwas langsamer als
in der offiziellen App. Posten geht darin nicht, bei neuen Nachrichten kommt
keine Mitteilung, und Reels im Chat bleiben zu. Wer alles will, was
Instagram bietet, bleibt bei Instagram. Wer sehen will, was die Freunde
gepostet haben, und dann das Handy weglegen, für den ist Quiet gebaut.
Fragen
Wie nutze ich Instagram ohne Reels auf dem iPhone?
Quiet laden und dich darin auf Instagrams eigener Anmeldeseite anmelden.
Feed, Stories, Nachrichten und Profil sind da, Reels und Explore werden
verweigert. Danach die offizielle App vom Homescreen nehmen oder löschen.
Ist das wirklich gratis?
Ja. Kein Abo, keine In-App-Käufe, keine Werbung.
Was ist der Unterschied zu Bildschirmzeit?
Bildschirmzeit begrenzt die ganze App samt Reels und bietet beim Ablauf an,
das Limit zu ignorieren. Quiet nimmt Reels und Explore heraus, damit deine Zeit
an Leute geht, denen du folgst, und das Limit lässt sich für den laufenden Tag
nicht erhöhen.
Was geht darin, und was nicht?
Feed, Stories, Nachrichten, Likes, Kommentare und Profile funktionieren.
Leute findest du über den Namen, die letzten acht Profile merkt sich Quiet.
Fotos oder Stories posten geht nicht, Push-Mitteilungen für Nachrichten gibt
es keine, und ein Reel, das dir jemand im Chat schickt, öffnet sich nicht.
Wer viel postet, behält dafür die offizielle App und liest in Quiet.
Und wenn ich heute wirklich mehr Zeit brauche?
In Quiet bekommst du sie nicht, mit Absicht. Die offizielle App gibt es
weiterhin, niemand hält dich auf. Quiet ist nur nicht diejenige, die nachgibt.
Gibt es Quiet für Android oder iPad?
Quiet ist eine iPhone-App ab iOS 17. Eine Android-Version gibt es nicht.
Ist Quiet von Instagram?
Nein. Quiet wird von der Connexa GmbH in Sirnach entwickelt und steht in
keiner Verbindung zu Instagram oder Meta.
Kann ich den Code sehen?
Ja, der Quellcode ist öffentlich auf GitHub,
auch wie Reels und Explore herausgenommen werden.
